Ich bin für die Mitgliederbefragung. „Nach der großen Niederlage am 9. Mai soll die Basis sagen, wie und mit wem es weitergehen soll.
CDU der Region will Laschet als Chef
Armin Laschets Stellvertreterin im Aachener Kreisvorsitz, Claudia Cormann: „Nach der großen Niederlage am 9. Mai soll die Basis sagen, wie und mit wem es weitergehen soll. Ich bin hundertprozentig für die Mitgliederbefragung.“
Für die Kreisvorsitzenden im CDU-Bezirk Aachen ist Laschet der Favorit
Im CDU-Bezirk Aachen wird die Idee einer Mitgliederbefragung weitgehend begrüßt. Kreisvorsitzender Axel Wirtz (Aachen-Land) erklärte gestern: „Das ist ein Zeichen dafür, dass in der Partei ein frischer Wind weht. Die CDU ist keine Mief-Partei.“ Ähnlich äußert sich auch Armin Laschets Stellvertreterin im Aachener Kreisvorsitz, Claudia Cormann: „Nach der großen Niederlage am 9. Mai soll die Basis sagen, wie und mit wem es weitergehen soll. Ich bin hundertprozentig für die Mitgliederbefragung.“ So sieht es auch der Dürener Parteichef Karl Schavier. Er legt Wert darauf, dass die Entscheidung im Herbst fällt. Anders die Haltung des Heinsberger Vorsitzenden Bernd Krückel: „Es ist richtig, die Basis einzubeziehen. Das geschieht aber besser bei einer persönlichen Vorstellung der Kandidaten auf den geplanten Regionalkonferenzen. Die Entscheidung sollte ein Landesparteitag treffen.“
Und wer soll neuer Landesvorsitzender werden? Wirtz sagt „klipp und klar“, dass er Laschet für den Geeigneten hält. „Das hat nichts mit der regionalen Nähe zu tun. Entscheidend ist vielmehr: Wie stelle ich die Partei strategisch am besten auf? Laschet steht für die notwendige Öffnung.“ Für Krückel zählt die Nähe schon: „Da gilt die Freundschaft im Bezirk. Ich setze auf Laschet.“ Das gleiche Votum von Cormann in Laschets eigenem Kreisverband überrascht nicht. „Er hat als Minister für Familie, Integration und Frauen gezeigt, wie nahe er bei den Menschen und ihren Problemen ist.“ Der Dürener Schavier will sich hingegen noch nicht festlegen: „Wir haben in unserem Kreisverband über Kandidaten noch nicht gesprochen.“ (pep/udo)
Aachener Zeitung - Stadt / Do, 22. Jul. 2010
Aachener Nachrichten - Stadt Do, 22. Jul. 2010
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